© 2010 Matthias Brück

one week in the city

wie soll man eine Woche beschreiben in der man von einem glücklichen Moment in den nächsten gelangt? Mit Bildern vielleicht? Ich versuch trotzdem noch ein paar Worte zu finden.
Angefangen hat das ganze mit dem Besuch von Dennis. Der sich zwar mit nicht ganz reinem Umwelt-Gewissen einen Inland-Flug gegönnt hat, somit aber binnen einer Stunde Fliegerei und einer Stunde Bus fahren hier im Norden angekommen ist. Dienstags haben wir dann an einer Free-Walking-Tour in Hamburg teilgenommen. In Prag schon begeistert von dem Konzept gewesen, dachte ich mir das kann auch hier nicht schaden. Ähnlich gut, sehr kleine Truppe und dabei die wundervolle Jenny aus Freiburg kennengelernt. Gestern hat sich meine Meinung zu dem Free-Walking-Konzept jedoch schlagartig geändert als ich diesen Beitrag im Internet gefunden habe. Gibt es denn wirklich gar kein geben mehr ohne etwas zu nehmen? Schade Kapitalismus, schade Menschheit. War wohl die letzte Tour dieser Art für mich.
Die anschließenden Tage waren eine Kombination aus Konzert, Kaffee & Kuchen, einem Panorama-Lift und einer verbitterten alten Lady im Museum.
Der Donnerstag Abend. Zuerst Kickern und anschließend in einem kleinen Club, den wir auch noch ganz für uns alleine hatten, auf wundervollen JAZZ, FUNK & SOUL aus den hintersten Ecken der Plattenkiste, leidenschaftlich tanzen und pfeifen. Noch nicht genug davon, sind wir weiter in den Pudel Club. Dort haben uns zwei DJ’s gehobenen Alters mit delikatem Musikgeschmack den Abend veredelt. Ur Komisch wenn zwischen Four Tet & Burials – Moth’s auf einmal ein Soul Beat läuft, weil dem anderen DJ gerade danach ist. Klasse.
Am Freitag sind dann JO und Frank dazu gekommen und abends hat sich die Runde noch um einige erweitert. Neben einem Abstecher im Gängeviertel und der Krokobar? sind wir dann auch wieder im Pudel gelandet.
Wundervolle Tage. Dennis in den Hunsrück, Jenny nach Holland und Frank und JO nach Hildesheim verabschiedet. So ging auch für mich eine Dekade zu ende. Nach fast einem halben Jahr Leben und Leben lassen wartet ab jetzt eine regelmäßige 40-Stunde Woche auf mich.
Zu allem schönen kommt auch prompt das Übel. Mir ist am Sonntag meine Festplatte verreckt. Die macht nur noch Klack, Klack, Klack. Laut google ein nicht gerade seltener Vorfall bei diesem Modell. Daten weg! Datensicherung? ab jetzt dann wohl regelmäßig. Ein Glück kann man Analoges wieder scannen, Erinnerungen nicht löschen und das Digitale, hmm, schade drum was sich so in dem letzten halben Jahr angesammelt hat. Wie heißt es bei Atmosphere so schön:

When life gives you lemons, you paint that shit gold

ich bin in Hamburg angekommen. peace and out.

was ein Beat, was ein Moment:

Ein Kommentar

  1. Posted März 19, 2010 at 6:02 pm | #

    Das mit den Freetours ist ja echt mies. Das die Leute da so abgezockt werden.
    Kanne ich ehrlich gesagt aber noch gar nicht.

    Im Pudelclub waren wir auch als wir in Hamburg waren. Netter Laden auf jeden Fall!

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